Die Verwaltung und Instandhaltung von Immobilien war schon immer eine Disziplin, die von Erfahrung, handwerklichem Wissen und Intuition geprägt war. Doch mit dem Einzug der künstlichen Intelligenz in den Maschinenraum steht die Branche vor einem Wandel: Die Art und Weise, wie wir Wissen verstehen, nutzen und teilen, verändert sich.
Künstliche Intelligenz ermöglicht es Mitarbeitern mit weniger Erfahrung, Arbeiten in einer Qualität abzuliefern, für die zuvor jahrelange Praxis erforderlich war. Das mag an sich schon nach einer Bedrohung der erfahrungsbasierten Professionalität klingen, aber genau hier nimmt Erfahrung eine neue und noch wichtigere Rolle ein. Denn wenn KI Vorschläge, Analysen und Empfehlungen generiert, sind es immer noch die erfahrenen Experten, die die Ergebnisse qualifizieren, nuancieren und in echte Entscheidungen umsetzen können.
KI hebt den gesamten Wissensstand
Auf diese Weise erzeugt KI eine neue Dynamik: Sie erhöht den allgemeinen Wissensstand in der Organisation und macht die tiefe Erfahrung noch wertvoller. Erfahrung wird zum Filter, der sicherstellt, dass KI nicht nur Daten, sondern auch umsetzbare Erkenntnisse liefert.
Wir sehen ein Beispiel in einigen Wohnungsbauunternehmen, bei denen proprty.ai allen Immobilienverwaltern zur Verfügung gestellt wird, auch solchen ohne Erfahrung im Bereich Gebäudetechnik. Hier können Mitarbeiter KI nutzen führt Zustandsbewertungen durch und bereitet Vorschläge für Wartungsarbeiten vor; für die sie sonst nicht die Voraussetzungen gehabt hätten. Gleichzeitig wurde eine zentrale Funktion mit technischem und wirtschaftlichem Hintergrund eingerichtet, die die Vorschläge qualifiziert und die Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Wartungspläne priorisiert. Das Ergebnis ist ein Modell, in dem Wissen für viele verfügbar ist, während die Erfahrung weiterhin sicherstellt, dass die richtigen Entscheidungen getroffen werden.
Erfahrung als entscheidender Filter
Gleichzeitig überwindet KI die Barrieren, die zuvor das Wissen einzelner Personen zum Schweigen gebracht oder isoliert haben. Wenn Erfahrungen in Daten übersetzt werden, können sie team- und organisationsübergreifend verfügbar gemacht werden. Somit kann Wissen demokratisiert und skaliert werden. Neue Mitarbeiter können schneller auf ein hohes Niveau gebracht werden und Unternehmen können konsistentere und transparentere Entscheidungen treffen.
Aber gerade weil KI über die Fähigkeit verfügt, Wissen zu verbreiten und zu erweitern, wird die Art und Weise, wie die Technologie eingesetzt wird, von entscheidender Bedeutung. Sie erfordert Schulung, Sensibilisierung und Verantwortung. Neue Mitarbeiter müssen nicht nur lernen, KI als Werkzeug einzusetzen, sie müssen auch lernen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, damit sie die Erkenntnisse, die die Technologie bietet, hinterfragen und stärken können.
KI kann daher als effektive Methode zur Wissensskalierung angesehen werden, aber nur, wenn wir als Branche aktiv mit dem Gleichgewicht zwischen Technologie und Erfahrung arbeiten.
Das Gleichgewicht zwischen Technologie und Menschen
KI verändert den Betrieb von Eigentum, aber nicht den Wissensbedarf. Im Gegenteil: Erfahrung und Urteilsvermögen werden zu den Grundlagen, die bestimmen, ob KI zu einer Abkürzung für bessere Entscheidungen wird oder nur zu einem weiteren Computersystem.
👉 Wie arbeiten Sie in Ihrer Organisation mit dem Gleichgewicht zwischen KI und Erfahrung? Fühlen Sie sich frei, Ihre Gedanken zu teilen. Der Dialog ist Teil der Lösung.

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