Beim Einsatz eines FM-Systems ist es wichtig, zwischen dem, was kritisch ist, und dem, was wichtig ist, zu unterscheiden. Leider kommt es häufig vor, dass Entscheidungen getroffen werden, die darauf abzielen, Bedürfnisse abzudecken, die als wichtig und nicht als kritisch eingestuft werden sollten. Dies kann dazu führen, dass die Funktionalität des Systems beeinträchtigt wird und bildlich gesprochen ein Schuh in die Hand genommen und als Handschuh bezeichnet wird. Das Ergebnis ist ein Datenmodell, das von der physischen Realität abweicht und eine Reihe von Herausforderungen mit sich bringt.
Eine der größten Herausforderungen bei der Abweichung von der physischen Realität besteht darin, dass eine proprietäre Logik konstruiert wird, die nur für das einzelne Immobiliengeschäft sinnvoll ist.
Dies führt zu ineffizienten Arbeitsabläufen und führt zu einer Komplexität für neue Mitarbeiter und andere externe Personen, die im System arbeiten, einfach weil die Logik unbekannt ist.
Darüber hinaus verursacht es Kosten und unnötige Aufgaben bei der Systemwartung, die im Moment der Entscheidung oft unterschätzt werden. Als Faustregel gilt, dass Sie die Implementierungskosten mit dem Faktor 10 multiplizieren müssen, um die tatsächlichen Kosten zu ermitteln.
Darüber hinaus hat dies erhebliche Auswirkungen auf die Fähigkeit, die vielen coolen Proptech-Lösungen, die gerade entstehen, zu integrieren und zu nutzen. Die Kosten und die Implementierungszeit für ihre Integration erhöhen sich erheblich, da die proprietäre Logik in die Daten- und Informationsmodelle anderer Systeme übersetzt werden muss. Die Aufrechterhaltung dieser Integrationen wird ebenfalls eine große Herausforderung sein.
BBR könnte der Schlüssel sein!
Um solche Probleme zu vermeiden, ist es wichtig, ein gemeinsames Informationsmodell zu verwenden. Das Gebäude- und Wohnungsregister (BBR) bietet mit seiner eindeutigen ID, der so genannten BFE-Nummer, eine Lösung, die eindeutige Hierarchien und Beziehungen schafft, die der realen Welt genau entsprechen.
Bei proprty.ai sehen wir großen Wert in der Verwendung eines gemeinsamen Informationsmodells. Dies schafft nicht nur eine logischere und kohärentere Datenstruktur, sondern macht auch die Wartung und Verwendung des Systems für den normalen Benutzer viel benutzerfreundlicher.
Darauf hoffen wir.
Die Herausforderungen von FM-Systemen und ihren Datenmodellen sind vielfältig und komplex, aber sie können durch die Verwendung gängiger Informationsmodelle wie BBR bewältigt werden. Indem Sie sicherstellen, dass die Daten die physische Welt genau wiedergeben, können Sie eine effizientere und benutzerfreundlichere Lösung entwickeln, von der sowohl Unternehmen als auch öffentliche Einrichtungen profitieren. Die Investition in ein logisches und kohärentes Datenmodell ist der Schlüssel zur Vermeidung manueller Prozesse und unlogischer Daten, durch die viele FM-Systeme heutzutage leider gekennzeichnet sind.

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