Herausforderungen bei der Instandhaltung kommunaler Gebäude
Eine zentrale Herausforderung für Gemeinden in der Immobilienverwaltung besteht darin, sich ein genaues Bild vom Zustand ihres Immobilienportfolios zu machen. Ohne diesen Einblick wird es zu einer Herausforderung, notwendige Wartungsaufgaben zu priorisieren und zu planen. Darüber hinaus haben viele kommunale Gebäude einen bedeutenden historischen und kulturellen Wert, der erhalten werden muss, während gleichzeitig funktionsfähig und sicher für die Nutzer bleibt.
Strukturelle Zwänge wie jährliche Budgets und Bauobergrenzen erschweren die Zuweisung von Mitteln für die langfristige Instandhaltung und Verbesserung von Gebäuden. Das Ergebnis ist ein reaktiver Ansatz, bei dem die Instandhaltung und notwendige Verbesserungen aufgeschoben werden, bis sie akut und potenziell kostspieliger werden.
Strategien für die langfristige Wartung
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es für die Gemeinden von entscheidender Bedeutung, eine langfristige Strategie für die Instandhaltung von Gebäuden zu entwerfen und umzusetzen. Eine solche Strategie könnte die folgenden Maßnahmen umfassen:
1. Mach das Licht im dunklen Raum an
Es wird Budgets verschlingen, um den Stand der Dinge regelmäßig und gründlich zu bewerten. Deshalb müssen wir in künstliche Intelligenz investieren, die den Gemeinden ein genaues Bild vom Zustand ihrer Gebäude gibt. Dadurch ist es möglich, Wartungsarbeiten effizienter zu priorisieren und zu verhindern, dass aus kleineren Problemen größere und teurere Reparaturen werden. Für das gleiche Geld werden sie in der Lage sein, einen Wartungsstau zu verhindern, ja vielleicht sogar zu minimieren.
2. Methodenwechsel: Vom aktivitätsbasierten Sehen zur Zustandsbeurteilung
Die derzeitige Methode konzentriert sich auf die „Akkumulation von Wartungsaufgaben“, was an sich kein Problem darstellt. Allerdings verlagert sich der Schwerpunkt von einer tatsächlichen Bewertung des Zustands und der Folgen des Gebäudeteils hin zur Bewertung des unmittelbaren Reparaturbedarfs. Eine Änderung der Denkweise ist erforderlich, um den aktuellen und zukünftigen Zustand des Gebäudes in den Mittelpunkt zu stellen.
3. Machen Sie aus dem Wartungsplan einen Aktionsplan
Wartungspläne sollten die Grundlage für die Instandhaltung von Immobilien bilden, und zwar nicht nur zur Zufriedenheit der Finanzabteilung, sondern auch als taktische, betriebliche Pläne, um eine verantwortungsvolle und langfristige Eigentümerschaft sicherzustellen. Es geht darum, gemäß den Wartungsplänen klare Prioritäten zu setzen und sicherzustellen, dass diese Prioritäten eingehalten werden.
4. Etablieren Sie neue Partnerschaften und Kollaborationen
Gemeinden können auch Partnerschaften mit privaten Unternehmen, anderen Gemeinden oder Regierungseinrichtungen in Betracht ziehen, um Wissen, Ressourcen und bewährte Verfahren auszutauschen. Dies kann zu innovativeren Lösungen führen und größere Wartungsprojekte ermöglichen.
Fassen wir einfach zusammen
Als Grundstückseigentümer tragen die Gemeinden eine große Verantwortung dafür, dass ihre Gebäude sicher und funktionsfähig bleiben und das Wohlergehen der lokalen Gemeinschaft fördern. Durch die Aufdeckung von Problembereichen und die Entwicklung eines konkreten Plans werden die Probleme der dringenden Instandhaltung nicht sofort gelöst, sondern die Grundlage für fundierte Entscheidungen geschaffen, die der präventiven Instandhaltung Vorrang vor dringenden Wartungsarbeiten einräumen. Eine Analyse von KAB zeigt, dass mit jedem Prozentpunkt, der von der Notfallwartung zur präventiven Wartung übergeht, der vierfache Mehrwert erzielt werden kann.
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